Mehr als hundert Schüler*Innen aus unterschiedlichen Schulen wollen zu der Party am 15.06.2026 kommen. Anbei die Einladung an die Mitglieder des Kölner Schulausschusses.
Ansprechpartnerin: Ute Berger, bergermittendrin-koeln.de, 0173 5455165
An die Mitglieder des Kölner Schulausschusses
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Einladung zur Jubiläumsparty
Drei Jahre Handlungsempfehlungen des Expertenbeirats Inklusion zur Verbesserung inklusiver Bildung. Das muss gefeiert werden!
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe alle.
Wir laden Sie herzlich ein, am 15. Juni von 14 – 15 Uhr vorm Schlulausschuss mit uns zu feiern und gemeinsam zu überlegen, wie die Empfehlungen nun endlich umgesetzt werden können.
Die Politik sagt, sie will inklusive Bildung in Köln verbessern.
Im Wahlkampf haben die Grünen, CDU, SPD, die Linke, FDP und Volt versprochen, das Thema anzugehen. >> Mehr Infos
Bei unserer Veranstaltung „Köln kann inklusive Bildung“ im März waren sich die schulpolitischen Sprecher*innen von die Grünen, SPD, CDU und die Linke auf dem Podium einig: das Case-Management sollte als Herzstück der Handlungsempfehlungen zeitnah umgesetzt werden. Denn Eltern brauchen dringend mehr Unterstützung beim Weg ins Gemeinsame Lernen an inklusiven Schulen.
Konkrete Lösungsvorschläge von Expert*innen liegen auf dem Tisch.
In den Handlungsempfehlungen hat der Kölner Expertenbeirat Inklusion vor drei Jahren sehr genau beschrieben, woran es liegt, dass wieder mehr Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung an Förderschulen angemeldet werden. Und er hat ganz konkrete Lösungen entwickelt, wie die Stadt Köln inklusive Schule attraktiver machen kann, um die Förderschulen Geistige Entwicklung zu entlasten.
>> Handlungsempfehlungen
Kein Geld für Inklusion aber zwei neue Förderschulen?
Laut Verwaltung hat die Stadt kein Geld für die Umsetzung der Handlungsempfehlungen. Gleichzeitig plant sie den Bau von 2 – 3 neuen Förderschulen Geistige Entwicklung, die nicht nur im Bau, sondern auch im Betrieb sehr viel Geld kosten werden. Alleine die Kosten für die Schülerbeförderung wird durch zwei zusätzliche Förderschulen enorm steigen. Diese Kosten könnten durch wohnortnahe Beschulung an inklusiven Schulen eingespart werden – zum Wohle aller. Außerdem bedeutet der Bau zusätzlicher Förderschulen einen Bruch mit der UN-Behindertenrechtskonvention, die den Abbau separierender Sondersysteme fordert.
Wir sind ganz sicher: Köln kann das besser!
Kommen Sie am 15. Juni von 14–15 Uhr zu uns auf den Theo-Burauen-Platz. Lassen Sie uns gemeinsam die Handlungsempfehlungen anschauen und überlegen, wie wir vorankommen.
Inklusion schaffen wir!
„Wer Inklusion will, sucht Wege, wer sie nicht will, sucht Begründungen.“
Hubert Hüppe, ehemaliger Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen.
Wir freuen uns auf Sie!