Botschafter

Berlin, 27.05.2007

"Nach dem Motto "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" müssen sich behinderte und nicht behinderte Menschen schon im Kindergarten und in der Schule kennenlernen. Das schafft nachhaltig Akzeptanz und die Fähigkeit, die jeweiligen Stärken des anderen einzuschätzen und damit umzugehen. Bei einer integrativen Beschulung müssen die individuellen Bedarfe der einzelnen Schüler im Fordergrund stehen. Hier ist die sonderpädagogische Förderung behinderter Kinder genauso wichtig, wie die Förderung von hochbegabten Schülern. Angesichts der demographischen Entwicklung und dem damit einhergehenden Arbeitskräftemangel müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, behinderte Kinder und Jugendliche nicht auszugrenzen, sondern als Teil der Gesellschaft auf eine gemeinsame Arbeitswelt schon in der Schule vorzubereiten."

Karin Evers-Meyer

Karin Evers-Meyer

ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen