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Corona: Willkür bei Schulbegleitung in NRW

10. April 2020

Seit die Schulen zu sind, sollen die Kinder und Jugendlichen zu Hause lernen. Home-Schooling nennt man das. Nicht einfach für Schüler*innen, die aufgrund ihrer Behinderung sonst in der Schule von Schulbegleitern unterstützt werden.

Doch eine Reihe von Kommunen in NRW wie zum Beispiel Düsseldorf und Bielefeld machen sich einen schlanken Fuß und weigern sich, Schulbegleiter für einen Einsatz bei den Schüler*innen zu Hause zu finanzieren. Dies irritiert umso mehr, als andere Kommunen wie Köln und Aachen die Lern-Unterstützung auch im Homeschooling unterstützen. Schließlich sollen die Schüler*innen zu Hause lernen und die Schulbegleitung wird nach dem Sozialgesetzbuch für die "Teilhabe an Bildung" bewilligt.

Eltern von Kindern mit Behinderung fordern jetzt die Landesregierung auf, dieser Willkür ein Ende zu bereiten und den kommunalen Sozial- und Jugendämtern klar zu machen, dass auch Schüler*innen mit Behinderung in der Krise weiterhin ein Recht auf Bildung haben. In Offenen Briefen an Schulministerin Gebauer, Sozialminister Laumann und Jugendminister Stamp bitten Sie um Antworten, wie sie sicher stellen wollen, dass Schüler*innen mit Behinderung lernen können, falls die Schulen auch nach den Osterferien ganz oder teilweise geschlossen bleiben.

Link zur Pressemitteilung von Gemeinsam leben, gemeinsam lernen Düsseldorf e.V.

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