Fachtage im Projekt „Ausbildung mittendrin“
Im Rahmen des Projekts „Ausbildung mittendrin“ haben wir zwei Fachtage veranstaltet, um die Erfahrungen und die (vorläufigen) Erkenntnisse zu diskutieren.
Der erste Fachtag fand am 27. September 2024 mit rund 70 Teilnehmenden in den Räumen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) statt. Der zweite Fachtag mit mehr als 130 Teilnehmenden fand am 3. Juli 2026 in einem der involvierten Ausbildungsbetriebe statt: der DJH-Jugendherberge Köln-Riehl.
Auf dieser Seite haben wir die Fachtage mit Vorträgen und Diskussionen in Schrift und Ton dokumentiert. Die Referent:innen stellen überwiegend auch ihre Präsentationen zur Verfügung.
Zweiter Fachtag 03.07.2026
Dokumentation des zweiten Fachtags „Ausbildung mittendrin“
Am 3. Juli 2026 fand der zweite Fachtag des Projekts „Ausbildung mittendrin“ statt. Hier finden Sie die Dokumentation der Tagung mit allen Präsentationen sowie der Tonspur von Vorträgen und Diskussionen, inklusive der Transkripte.
Die Transkripte haben wir nicht händisch erstellt, sondern mithilfe von KI, so dass an einigen Stellen mit Abweichungen von der Tonspur zu rechnen ist. Es gilt also das gesprochene Wort!
Im Projekt „Ausbildung mittendrin“ haben wir seit 2022 insgesamt 14 junge Menschen aus dem schulischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in und durch betriebliche Berufsausbildungen auf dem Arbeitsmarkt begleitet. Sie alle wurden – und zum Teil werden – im Rahmen eines Budgets für Ausbildung von unserem Projekt-Kooperationspartner ProjektRouter gGmbH unterstützt. Ermöglicht wurde das alles durch die Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union.
Damit wurde erstmals versucht, Menschen mit kognitiver Einschränkung nicht nur im Einzelfall, sondern in größerer Zahl eine reguläre betriebliche Berufsausbildung zu ermöglichen. Es konnten Erfahrungen aus der Praxis gesammelt werden, wie das Lernen in Betrieb und Berufsschule für die Zielgruppe gelingt, welche Herausforderungen sich stellen und wie das Förderinstrument Budget für Ausbildung sich in der Anwendung gestaltet.
Ein halbes Jahr vor Ende der Projektförderung wollten wir im Sommer 2026 diese Erkenntnisse im Rahmen eines Fachtags mit der Fachöffentlichkeit teilen, einordnen, gemeinsam diskutieren und weiterentwickeln.
Zielgruppe
Der Fachtag richtete sich insbesondere an:
- Akteur:innen aus Ausbildung und Beschäftigung
- Mitarbeitende aus Betrieben, Schulen, Verwaltung und Beratung
- Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis
- alle, die sich für inklusive berufliche Bildung interessieren
Tagesablauf
Der Fachtag war in zwei inhaltliche Teile gegliedert:
Vormittag
Fachliche Impulse und Einordnungen, u. a. durch eine Keynote zum Budget für Ausbildung sowie Einblicke in die Projekterfahrungen.
Nachmittag
Arbeit in fünf parallelen Foren mit dem Ziel, praxisnahe Handlungsansätze zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum zusammengeführt und diskutiert.
Tagesablauf und weitere Inhalte (PDF)
Programm
Begrüßung
Eva-Maria Thoms, Projektleiterin, mittendrin e.V.
Cornelia Benninghoven, Moderatorin
Grußwort Steffen Minas
Vorstand Deutscher Jugendherbergswerk Landesverband Rheinland
Grußwort Christine Reichel
Leiterin Referat IIB2, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Keynote: Das Budget für Ausbildung nach § 61a SGB IX
Anja Breitbart, Referatsleiterin Va 2 „Teilhabe schwerbehinderter Menschen“, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Praxisbericht: Erfahrungen und Erkenntnisse des Projekts „Ausbildung mittendrin“
Eva-Maria Thoms, Projektleiterin, mittendrin e.V.
Dr. Michael Bader, Kooperationspartner, ProjektRouter gGmbH
Begrüßung
Wir freuen uns, dass wir auch für unseren zweiten Projekt-Fachtag Cornelia Benninghoven als Moderatorin gewinnen konnten.
Transkript des Audiomitschnitts als PDF
Hören Sie den Audiomitschnitt ihrer Eröffnung des Fachtags, gemeinsam mit Projektleiterin Eva-Maria Thoms:
Grußwort von Steffen Minas
Die DJH-Jugendherberge in Köln-Riehl war einer der ersten Ausbildungsbetriebe im Projekt „Ausbildung mittendrin“ und Steffen Minas, heute Vorstandsmitglied des Deutschen Jugendherbergswerks im Rheinland, war damals Leiter der Riehler Jugendherberge. Zwei Fachkräfte für Gastronomie im Restaurantservice und ein Fachpraktiker Küche sind hier ausgebildet worden und haben ihre Abschlüsse erreicht.
Wir danken für sein Grußwort zum Fachtag.
Transkript des Audiomitschnitts als PDF
Hören Sie den Audiomitschnitt seines Grußwortes:
Grußwort von Christine Reichel
Christine Reichel leitet im NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) das Referat IIB2 für Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben, das auch das Projekt „Ausbildung mittendrin“ betreut.
Wir danken für die Unterstützung im Projekt und das Grußwort zum Fachtag.
Transkript des Audiomitschnitts als PDF
Hören Sie den Audiomitschnitt ihres Grußwortes:
Keynote: Das Budget für Ausbildung nach § 61a SGB IX
Vortrag von Anja Breitbart, Leiterin Referat IIB2, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Das Budget für Ausbildung ist ein noch recht junges Förderinstrument – und Eines, das als ungewöhnlich oder sogar widersprüchlich gilt: Es soll Menschen, die als vollständig erwerbsgemindert eingeordnet sind, eine Berufsausbildung auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen. Wir haben Anja Breitbart als zuständige Leiterin des Referats Va 2 „Teilhabe schwerbehinderter Menschen, Werkstätten, versorgungsmedizinische Begutachtung“ im Bundesarbeitsministerium (BMAS) gebeten, das Instrument mit seiner Vorgeschichte und seiner Entwicklung noch einmal zu erklären.
Praxisbericht: Erfahrungen und Erkenntnisse des Projekts „Ausbildung mittendrin“
Praxisbericht von Eva-Maria Thoms, Projektleiterin, mittendrin e.V. und Dr. Michael Bader, Kooperationspartner, ProjektRouter gGmbH
Eva-Maria Thoms und Michael Bader berichten über die Konzeption des Projekts, die Ausbildungsverhältnisse, die Unterstützung von Menschen mit kognitiver Einschränkung im Betrieb und für die Berufsschule und stellen die Erkenntnisse des Projekts vor.
Transkript des Audiomitschnitts als PDF
Hören Sie den Audiomitschnitt ihres Berichts:
Ausbildung mittendrin: Die Unterstützung im Betrieb
Der Film zeigt, wie Azubi Claudio Zamudio Kemmesies in der Kantinenküche von REWE bei seiner Ausbildung zum „Fachpraktiker Küche“ unterstützt wird.
Podiumsrunde: Handlungsempfehlungen aus den Foren
In der abschließenden Podiumsrunde des Fachtags wurden Handlungsempfehlungen vorgestellt und diskutiert, die zuvor in den fünf Themenforen entwickelt worden sind.
Transkript des Audiomitschnitts als PDF
Hören Sie den Audiomitschnitt der Podiumsrunde:
Forum 1
Wer entscheidet mit? Partizipation von Jugendlichen und die Rolle von Fachkräften im Übergang von der Schule in den Beruf
Prof. Dr. Gudrun Wansing
Dr. Margret Xyländer
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Rehabilitationswissenschaften und Rehabilitationssoziologie
Der Workshop präsentierte Ergebnisse des Forschungsprojekts InbeBi (2020 – 2025, HU Berlin, OVGU Magdeburg, Förderung: LVR), das Übergänge von Jugendlichen mit Beeinträchtigungen in berufliche Bildung im Rheinland untersuchte.
Als zentrale qualitative Befunde wurden vorgestellt: Berufswünsche der Jugendlichen treten hinter professionellen Einschätzungen, vermeintlichen Realitätsbildern und Absicherungsinteressen anderer Akteure zurück. Ausbildungs(un)fähigkeit wird pauschal an Schulkategorien gekoppelt – insbesondere der Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ führt zur Zuweisung in unterqualifizierte Maßnahmen oder Werkstätten. Betriebe üben durch frühe Eignungsprognosen erhebliche Definitionsmacht aus, während die Wünsche der Jugendlichen selbst marginalisiert werden; Eltern agieren teils als Gegenakteure.
Die Analyse von Fallakten und Interviews zeigen „Cooling-Out“-Prozesse, die trotz UN-BRK-Rechten auf inklusive Bildung und Arbeit und dem Grundsatz selbstbestimmter Entscheidungen strukturelle Exklusion reproduzieren. In der Zusammenarbeit der professionellen Akteure (IFD, Reha-Beratung, Kammerberater) offenbaren sich unterschiedliche Selbstverständnisse und organisationale Eigenlogiken. Gemeinsam ist der Wunsch nach mehr Handlungsspielräumen für individualisierte, bedarfsorientierte Entscheidungen.
Die Teilnehmenden diskutierten die Rolle professioneller und organisationaler Differenzen im Zugang zu beruflicher (Aus)Bildung und die Frage, wie die Jugendlichen in Entscheidungsprozessen besser berücksichtigt werden können. Als eine wesentliche Stellschraube wurde die Stärkung von betrieblichen Praktika gesehen.
Forum 2
Das Budget für Ausbildung gemeinsam weiterdenken – Austausch unterschiedlicher Perspektiven
Dorothee Jarke Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)
Marco Schrage (Access – Inklusion im Arbeitsleben)
Jan Siefken Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e.V. (BAG UB)
Im Austauschforum zum Budget für Ausbildung wurden nach einer kurzen Vorstellung des Projekts „Budgetkompetenz“ zentrale Fragestellungen aus der Praxis diskutiert.
Einigkeit bestand darin, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller beteiligten Akteur*innen sowie ein gemeinsames Verständnis zentraler Fachbegriffe wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung sind.
Die Teilnehmenden betonten, dass potenziell anspruchsberechtigte Menschen möglichst frühzeitig über das Budget für Ausbildung informiert werden sollten und betriebliche Praktika bereits während der Schulzeit den Übergang in eine Ausbildung erleichtern können, da sie den Menschen, um die es geht, eine Vorstellung über Berufe vermitteln können.
Aufgrund der Komplexität des Instruments wurde die Begleitung durch Fachdienste als wesentlicher Erfolgsfaktor hervorgehoben. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass regionale Unterschiede und unterschiedliche Förderstrukturen die Umsetzungspraxis beeinflussen.
Darüber hinaus regten die Teilnehmenden an, die Zeit zwischen Ausbildungsabschluss und Aufnahme einer Beschäftigung (bei nicht erfolgter Übernahme des Ausbildungsbetriebs) künftig durch eine gesetzlich geregelte finanzielle Übergangslösung abzusichern.
Forum 3
Praxis. Chancen. Zukunft: Fachpraktikerausbildungen für junge Menschen und Betriebe
Elena Willkomm
Fachberaterin für inklusive Bildung, IHK Mittlerer Niederrhein
Annika Henkel
Referat für Berufliche Ausbildung (IIA5), Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS)
Im Rahmen des Workshops „Praxis-Chancen-Zukunft: Die Fachpraktikerausbildung“ wurden die Chancen, Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven der Fachpraktikerausbildung diskutiert.
Dabei stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie diese Ausbildungsform langfristig gestärkt und ihre Akzeptanz bei Unternehmen erhöht werden kann. Aus dem fachlichen Austausch ergaben sich verschiedene Handlungsempfehlungen, die unter anderem die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von Unterstützungsangeboten für Betriebe betreffen. Darüber hinaus wurde die Bedeutung einer stärker auf individuelle Lernbedarfe ausgerichteten betrieblichen Ausbildung thematisiert. Ebenso wurden Rahmenbedingungen für die berufliche Perspektive von Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker sowie mögliche Weiterentwicklungen bestehender Unterstützungsstrukturen diskutiert.
Die Handlungsempfehlungen spiegeln die im Workshop zusammengetragenen Erfahrungen und Einschätzungen der Teilnehmenden wider und dienen als Ansatzpunkte für weiterführende fachliche Diskussionen.
Forum 4
Lernortkooperation gestalten – Berufskollegs in der Zusammenarbeit mit Betrieben und Trägern
Dorothea Scherer (Bezirksregierung Köln)
Johannes Segerath (Berufskolleg Ehrenfeld Köln)
Simone Martin (Berufskolleg an der Lindenstraße Köln)
Die Zusammenfassung des Forums ist in Bearbeitung.
Forum 5
Auf den Weg machen: Wie fördern wir Ausbildung von jungen Menschen der Zielgruppe in unserer Region?
Heike Götz (Projektmitarbeiterin „Ausbildung mittendrin“, mittendrin e.V.)
Juliane Lewinski (BFZ Schlicherum e.V.)
Im Zentrum des Forum 5: „Auf den Weg machen – Ausbildungen der Zielgruppe ermöglichen“ stand der Austausch. Ziel war es, gemeinsam bis zu drei Handlungsempfehlungen zu entwickeln.
Ausgangspunkte für die Erstellung der Handlungsempfehlungen waren die Sammlung und Diskussion zu den Punkten „Wer geht voran“, „Vom Trampelpfad zum Weg“ und „Wege offen halten“.
Einig waren sich die Teilnehmenden, dass die UN-Behindertenrechtskonvention als Grundlage bislang noch nicht ausreichend in Politik und Verwaltung angekommen zu sein scheint.
Neben der Tatsache, dass kaum jemand den Dschungel beim Thema „Budget für Ausbildung“ durchblickt, inkl. der Fachmenschen, also wer spricht wann wen an, und wer ist wofür zuständig, wie genau sind die Verfahren und Abläufe, stand auch die wenig unterstützende Bürokratie im Vordergrund. Hiermit waren v.a. viele und unverständliche Formulare sowie viel zu lange Bearbeitungszeiten gemeint.
Entsprechend wurden die folgenden Handlungsempfehlungen entwickelt:
- Errichtung von regionalen „Leitstellen“, die die Vernetzung stärken, alle relevanten Informationen bei sich bündeln und weitergeben, sowie bei den Verfahren unterstützen. Die Leitstelle erstellt zusätzlich eine Netzwerk-Karte für die Region, die allen Playern zur Verfügung gestellt wird.
- Bürokratie-Abbau
- Politik und Verwaltung sind Vorreiter, bieten z.B. auch Ausbildungsstellen mit dem Budget für Ausbildung an, werben für und informieren mehr über Inklusion und das Budget für Ausbildung.
Erster Fachtag 27.09.2024
Dokumentation des ersten Fachtags „Ausbildung mittendrin“
Am 27. September 2024 fand der erste Fachtag „Ausbildung mittendrin“ statt. Hier finden Sie die Dokumentation mit allen Präsentationen sowie der Tonspur aller Vorträge und Diskussionen, inklusive der Transkripte.
Die Transkripte haben wir nicht händisch dokumentiert, sondern mithilfe von KI erstellt, so dass an einigen Stellen mit Fehlern und falschen Zuordnungen zu rechnen ist. Es gilt also das gesprochene Wort!
Programm
1. Grußwort von Staatssekretär Matthias Heidmeier, MAGS
2. Inklusive Bildung in der Berufsschule: Anforderungen an die Schul- und Unterrichtsentwicklung für alle Schülerinnen und Schüler mit Teilhabeunterstützungsbedarf, insbesondere für diejenigen mit kognitiven Einschränkungen (Angela Ehlers, Bundesvorsitzende des Verbands Sonderpädagogik e.V.)
3. Erste Erkenntnisse aus dem Projekt „Ausbildung mittendrin“ – Duale Ausbildung für junge Leute mit sogenannter Geistiger Behinderung (Eva-Maria Thoms (mittendrin e.V./Projektleitung) und Dr. Michael Bader (ProjektRouter gGmbH))
4. Grußwort von Dezernentin Dr. Alexandra Schwarz, LVR
5. Das „Budget für Ausbildung“ in der Eingliederungshilfe beim LVR, (Olaf Bauch, in Vertretung für Dr. Dieter Schartmann, Leiter FA Eingliederungshilfe II)
6. Die Anwendung des Instruments „Budget für Ausbildung“ in Nordrhein-Westfalen: Aktueller Stand und Praxisbeispiele (Ute Ackerschott, Fachbereichsleiterin Rehabilitation und Inklusion, Regionaldirektion der Arbeitsagentur)
7. Ausbildung für junge Menschen mit sog. Geistiger Behinderung: Die Perspektive der Wirtschaft (Roderich Dörner, Human Resource Partner REWE Markt GmbH (REWE West), gemeinsam mit den Marktbesitzern David Hegemann und Felix Brüggemann))
Begrüßung und Grußwort aus dem MAGS
Wir freuen uns, dass unser Projekt „Ausbildung mittendrin“ im Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes NRW so ernst genommen wird, unseren Fachtag mit einem Grußwort des Staatssekretärs Matthias Heidmeier zu unterstützen!
„Wir wollen eine starke berufliche Bildung in Nordrhein-Westfalen, in Deutschland, eine starke duale Ausbildung“, sagte der Staatssekretär, „aber wir wollen, dass diese duale Ausbildung mehr noch die Realität der Menschen, die in diesem Land sind und uns zur Verfügung stehen, anerkennt und die Kompetenzen dieser Menschen aufnimmt und dafür Angebote macht und da geht für mich eine zentrale Botschaft auch aus diesem Projekt aus.“
Wir freuen uns auch, dass wir Cornelia Benninghoven als erfahrene Moderatorin für unsere Veranstaltung gewinnen konnten. Sie hat uns sicher und kenntnisreich durch ein ambitioniertes Programm geführt!
Hören Sie hier das Grußwort von Staatssekretär Heidmeier im Originalton:
Inklusive Entwicklung der Berufsschule
Angela Ehlers, die Bundesvorsitzende des Verbands Sonderpädagogik e.V., haben wir zu einem Input über „Anforderungen an die inklusive Schul- und Unterrichtsentwicklung“ der Berufsschule eingeladen.
Immerhin stehen die Berufsschulen vor Herausforderungen, wenn im Projekt „Ausbildung mittendrin“ erstmals Berufsschüler:innen aus dem zieldifferenten Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in zielgleichen Bildungsgängen unterrichtet werden.
Hier können Sie sich die Präsentation ansehen und den Vortrag, sowie die anschließende Diskussion im Originalton anhören:
Ausbildung mittendrin: Die Azubis
Erste Erkenntnisse des Projekts „Ausbildung mittendrin“
Im zweiten Vortrag des Fachtags präsentieren Eva-Maria Thoms mittendrin e.V./ Projektleitung & Dr. Michael Bader ProjektRouter gGmbH den bisherigen Verlauf des Projekts und die ersten Erkenntnisse.
Demnach zeigen die Azubis erhebliche Lernerfolge, die sie der Teilhabe am Arbeitsmarkt näher bringen sollten. Insgesamt zeigt die Arbeit im Projekt jedoch, dass die Einbeziehung der Zielgruppe in das Duale Ausbildungssystem noch erhebliche Herausforderungen birgt. Die Erkenntnisse lassen Rückschlüsse zu, warum allgemein die Teilhabe an Arbeit für diese Zielgruppe so selten gelingt.
Hier finden Sie die Präsentation zum Vortrag sowie die Tonspur von Vortrag und Diskussion samt zugehörigem Transkript:
Grußwort des LVR
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat uns die Räume für den Fachtag zur Verfügung gestellt. Das Grußwort als Hausherrin spricht die Dezernentin für Schulen, Inklusionsamt und soziale Entschädigung, Dr. Alexandra Schwarz.
Hier finden Sie das Grußwort im Originalton und als Transkript:
Das Budget für Ausbildung beim LVR
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist – neben der Arbeitsagentur – Träger des Budgets für Ausbildung, und zwar für diejenigen werkstattberechtigten Azubis, die den Berufsbildungsbereich der WfbM bereits abgeschlossen haben.
Dr. Olaf Bauch, Leiter FA Eingliederungshilfe II, erläutert in Vertretung des Abteilungsleiters Dr. Dieter Schartmann, die Anwendung des Budgets für Ausbildung im LVR:
Hier finden Sie die Präsentation, den Vortrag im Originalton und als Transkript:
Das Budget für Ausbildung im Bereich der Arbeitsagentur
Die Arbeitsagenturen sind zuständig für das Budget für Ausbildung im Übergang Schule/Beruf sowie für Personen, die den Berufsbildungsbereich der WfbM noch nicht abgeschlossen haben.
Die ersten Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen mit dem neuen Förderinstrument stellt Ute Ackerschott vor, Fachbereichsleiterin Rehabilitation und Inklusion, Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit
Hier finden Sie die Präsentation sowie den Vortrag im Originalton und als Transkript:
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Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union