Nachrichten zum Thema Förderschule

Kinder und Jugendliche mit Behinderung gehören in die Mitte der Gesellschaft. Deshalb setzen wir uns für gute inklusive Bildung ein und arbeiten dafür, dass Förderschulen in Zukunft überflüssig werden. Hier finden Sie gesammelt die Beiträge darüber, wie die Politik mit dem System der Förderschulen umgeht, welcher Erfahrungen Schüler:innen und Eltern mit Förderschulen machen und was die Wissenschaft zu dieser Schulform publiziert.

Entscheiden bald die Förderschulen über Gelder für die Integration?

Ein winziger Satz im neuen Schulgesetz, unbemerkt von der Öffentlichkeit in letzter Minute eingefügt, hat eine Debatte ausgelöst: "Der Schulträger kann Förderschulen zu Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Arbeit ausbauen." Während der Interessenverband der Förderschulen (vds) die Aussicht auf neue Aufgaben begrüßt, sehen sich die Befürworter des Gemeinsamen Unterrichts (GU) von behinderten und nichtbehinderten SchülerInnen auf der Verliererstraße.

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An den Kindern kann's nicht liegen...

Warum kann Hamburg seine E-Schüler zu hundert Prozent in den Regelschulen unterrichten, während das benachbarte Niedersachsen sie zu 95% in Sonderschulen steckt? Warum integriert wiederum Hamburg nur 7 Prozent der "lernbehinderten" Schüler, wenn Bremen das für 60 Prozent schafft? Und warum müssen in Bayern 95 Prozent aller hörgeschädigten in die Sonderschulen fahren, während in Schleswig-Holstein mehr als die Hälfte integriert zur Schule geht?

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Wenn der Schonraum zur Falle wird

Daseinsberechtigung des Förderschulsystems ist die These, dass behinderte Kinder besser gefördert werden können, wenn ihnen ein Schonraum eingerichtet wird. In diesem Schonraum sollen sie - ohne sich täglich am Leistungsvermögen der nicht behinderten Mitschüler messen zu müssen - im Rahmen ihres Potenzials lernen können. Nur so, heißt es, können sie ein positives Selbstkonzept entwickeln - als Voraussetzung für die Integration in die Gesellschaft.

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