Was bewegt sich bei der Inklusion?

Hier halten wir Sie auf dem Laufenden, wie die Inklusion von Menschen mit Behinderung in Deutschland voran kommt. Wir berichten aus unserer Sicht, wir kommentieren und wir informieren über unsere eigenen Aktionen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Nachrichten rund um inklusive Schule und Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen. In der Liste rechts können Sie die Artikel nach Ihren thematischen Interessen filtern.

Der NIPT auf Trisomien als Kassenleistung: selbstbestimmte Entscheidung oder gesellschaftlich erwünschte Selektion?

Ab 1. Juli 2022 werden die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für den nicht invasiven Pränataltest (NIPT) auf die Trisomien 13, 18 und 21 übernehmen. Es ist ein Test ohne medizinischen Nutzen: Er kann nichts heilen, sondern nur feststellen, ob das werdende Kind wahrscheinlich eine Trisomie hat oder nicht. Das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik veranstaltet in Kooperation mit dem Bündnis #NoNIPT – das der mittendrin e.V. mitinitiiert hat – seine Jahrestagung zu diesem Thema.

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NRW Arbeitsminister Karl-Josef Laumann startet innovatives Ausbildungsprojekt für junge Menschen mit geistiger Behinderung

In Köln startet heute ein bundesweit einzigartiges Modellprojekt, in dem junge Menschen mit geistiger Behinderung ins Duale Ausbildungssystem integriert werden. Der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann reiste eigens an, um den Bewilligungsbescheid persönlich zu überreichen. Der Minister bezeichnete das Projekt als „wirklich mal etwas Neues“. Ob Integration von Menschen in unserer Gesellschaft gelinge, erweise sich letztlich daran, ob sie in Erwerbsarbeit münde.

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Beratungsangebot für Geflüchtete mit Behinderung

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung berät bundesweit Menschen mit (drohenden) Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sowie deren Angehörige. Dies gilt auch für Menschen mit Fluchterfahrung wie aktuell aus der Ukraine. Speziell für diesen Personenkreis haben wir eine Informationsseite in ukrainischer und russischer Sprache entworfen. Diese Information sollte gerne an die Betroffenen weitergegeben werden, damit sie erforderlichenfalls diese Beratungsangebote in Anspruch nehmen können.

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